So entwickelst du die Bogenhaltung weiter, indem du den Fokus auf die Brustwirbelsäule legst und eine harmonische, nach unten fließende Bewegung entstehen lässt.


Position 1: Die zentrierende Aktivität befindet sich ungefähr im oberen Bereich der Lendenwirbelsäule. Um einen nach unten gerichteten Kraftfluss zu erzeugen ist es wichtig, die Knie mindestens bis auf Schulterhöhe anzuheben.
Position 2: Die zentrierende Aktivität verbleibt im Bereich der Lendenwirbelsäule, allerdings ist die Wölbung des Rückens nun stärker ausgeprägt als in der vorherigen Abbildung.
Der Bogen kann jetzt so angepasst werden, dass sein Zentrum im Bereich des 8. bis 10. Brustwirbels liegt. Dies stellt jedoch höhere Anforderungen sowohl an die Körperwahrnehmung als auch an die Beweglichkeit der Wirbelsäule.



Nimm eine gefaltete Decke und lege sie unter deinen Bauch, auf Höhe der Hüften. Dadurch wird es deutlich leichter, eine schöne Bogenhaltung einzunehmen, wobei die Bewegung nach vorne verlagert wird.
Endposition: Die Bogenhaltung mit einer Zentrierung im Bereich des 8. bis 10. Brustwirbels, hier in ihrer idealen Form dargestellt. Diese Haltung stellt Anforderungen an das Bewusstsein, denn es ist notwendig, den Körper zu überwinden und sich ein Stück weit von der Schwerkraft zu lösen. Das gelingt, wenn die Haut und die Körperperipherie entspannt bleiben und zugleich eine klare, zentrierte, fließende Aktivität in der Wirbelsäule in Richtung der Beine entsteht.
