
Während sich das 3. Chakra mehr durch eine ausdehnende Dynamik aus der Mitte der Wirbelsäule ausdrückt, gewinnt die Asana durch das 5. Chakra einen sensiblen und empfangenden Charakter. In der gedrehten Kop-Knie-Stellung, Parivrtta Paschimottanasana, finden beide Zentren in eine harmonische Expression.


In der vorbereitenden Phase wird der Körper im Sinne der Dreigliederung geordnet: Stabile Basis der aufliegenden gestreckten Beine – dynamische Ausdehnung im 3. Chakra in der Mitte der Wirbelsäule – relativ entspannter Kopf-, Schulter- und Nackenbereich. Die Dynamik aus der Mitte steigert sich zu einer intensiven Längsausdehnung in der Wirbelsäule. Durch die zielgerichtete Dynamik im 3. Chakra erhält die Übung einen geordneten und zugleich aktiven Ausdruck.
Auf die Ausdehnung erfolgt nun die Drehung aus dem unteren, vor allem aber aus dem mittleren Rücken. Die Stellung öffnet sich ins Räumliche und erfährt durch den nach oben strebenden Arm eine zusätzliche Anhebung. Die Längsausdehnung wird auch während der Rotation stets beibehalten. In der Endstellung verbindet sich die aktive Willensdynamik aus dem 3. Chakra mit der sensiblen Offenheit im 5. Chakra zu einer harmonischen Komposition.


